zwanzigzwölf oder: wie alles begann

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Irgendwann 2012 war es soweit – ich hatte den ersten Bericht über „Ö till Ö“ gesehen, das ist schwedisch für „von Insel zu Insel“.

Erste Reaktion: „Was für eine abartig geile Idee!“
Zweite Reaktion: „Was, diese Strecken? Die haben doch einen an der Klatsche!!“
Dritte Reaktion: „file this under #BucketList.“

Doch erst mal zur Erklärung: der Ö till Ö ist auch die Weltmeisterschaft im Swimrun – merke:

  • „Swim and Run“ = man schwimmt eine Strecke und dann läuft man eine Strecke. Alleine.
  • „Swimrun“ = man bewegt sich von Insel zu Insel entweder laufend oder schwimmend. Im Zweier Team.

An dieser Stelle wollte ich ein „Wikipedia erklärt euch das viel besser, hier der Link“ einfügen – es gibt jedoch dort weder im Deutschen noch Englischen einen Eintrag! Immerhin zeigt die schwedische Version 2-3 Absätze dazu.

Ich mache ja auch etwas Sport. Im Grunde genommen bin ich ein Radfahrer mit den Hobbies Schwimmen und Laufen frei nach der Mutter aller Regeln – natürlich Nummer 42:

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Außerdem – da ja im Team gestartet wird – konnte ich mir nicht vorstellen, wer als Partner infrage kommt – das bedeutet ca. das gleiche Niveau – und wer sollte sich sowas vornehmen, wenn er so <Ironie> Spitzenklasse </Ironie> schwimmt wie ich…

Einschub: die Banan – äh Strecken natürlich – sind:
2.1 km, 100 m, 0.8 km, 100 m, 1 km, 270 m, 0.3 km, 750 m, 4.0 km, 800 m, 1.5 km, 650 m, 3.6 km, 1200 m, 0.3 km, 300 m, 4.7 km, 100 m, 2.3 km, 50 m, 4.0 km, 330 m, 0.4 km, 180 m, 1.9 km, 650 m, 0.01 km, 750 m, 0.35 km
… das macht 35,5 km durch die schwedische Pampa mit 28 Disziplin-Wechseln, von Start bis Ziel wird die Ausrüstung nicht gewechselt. Somit die „Light-Variante“ zum Original Ö till Ö (75 km)

So dümpelte die Idee vor sich hin, es kamen Hallux Valgus Fuss-OP & die Reha-Monate, Radcrash und Adduktorenproblem-Monate, der Ironman Lanzarote und dann: Was ein Glück bin ich im geilsten Verein der Welt!

Kollege Wolfgang muss wohl auch diesen „Boah! Ö till Ö!! Meins Meins Meins!!!“ Effekt gehabt haben – und ist auch noch fit wie ne Sportlatsche, hat sich dieses Jahr dann auch für die WM qualifiziert und dort  – Drumroll, please! – den 14. Platz gemacht.

Dann ging es ganz schnell: Eben dieser Wolfgang hat Anfang November nach einem Swimrun Partner für den Engadin Swimrun 2015 gesucht, ich musste absagen (an dem Termin ist mein A-Race Challenge Roth), er gab den Hinweis auf den Boras Swimrun, Termin passt, Aufruf an die FCSP Triathleten:

Termin passt, suche ab sofort Partner*in mit dem Schwimmtalent eines Kieselsteins und leidlichem Laufkönnen (also Modell „Kienle für Arme“)

… und Kollege Lars empfahl Arthur, Mic und Arthur treffen sich, TEAM STEHT!

Und jetzt haben wir den Salat. Nach 25 Jahren Triathlon auf allen Distanzen stehe ich wieder da wie ein Schuljunge „äh ok, wie geht das eigentlich, was macht man da genau, ist das denn schwer, was wenn ich Pipi muss, …?“ und glücklicherweise konnte ich mit Wolfgang schon meinen ersten „Expert Talk“ führen – beruhigend war das nicht wirklich… alles in Allem also: Herr-lich!

Die nächsten Monate werden zeigen, wie Arthur und ich das Abenteuer in Angriff nehmen – daher dieser Blog.

Stay tuned!

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